Machbarkeitsstudie für die Gründung einer „Nordic Regional Coordination Security Initiative“ im Auftrag internationaler Übertragungsnetzbetreiber

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Die ÜNB der ENTSO-E haben entschieden, ein höheres Level bei Koordination zwischen den ÜNB zu implementieren, um im Europäischen Übertragungssystem den Herausforderungen der Transformation des Europäischen Elektrizitätssystems Rechnung zu tragen. 2014 definierte ENTSO-E die Anforderungen an die fünf Koordinationsfunktionen: Verbesserte individuelle Netzmodelle/Allgemeine Netzmodelle (IGM, CGM), koordinierte Sicherheitsanalyse (CSA), koordinierte Kapazitätskalkulation (CCC), kurz- und mittelfristige Adäquanz (SMTA) und koordinierte Ausfallplanung. Der Ansatz von ENTSO-E basierte auf einem multilateralen Abkommen (MLA), welches die ÜNB zur Teilnahme in sogenannten „Regional Security Coordination Initiative“ (RSCI´s) verpflichtet.

E-Bridge hat die Arbeitsgruppe “Nordic RSCI Organization“ (AG RSCI) bei der Ausarbeitung und Evaluierung von Organisationsmodellen für eine „Nordic Regional Security Coordination Initiative (RSCI)“ beraten. Diese Arbeit basierte auf der Prämisse, dass das RSCI zumindest Leistungen für die geplanten „Capacity Calculation Region“ (CCR) zur Verfügung stellt, die gemäß den Anforderungen der Richtlinien des “Capacity Allocation and Capacity Management“ (GL CACM) als “CCR Nordic“ definiert werden.

E-Bridge hat gemeinsam mit der AG RSCI die zu erwartenden Vorteile eines nordischen RSCI und die geplanten Grundsätze für das nordische RSCI beschrieben.

Es wurde ein Überblick des aktuellen Status der nordischen Kooperation bezüglich der RSCI Funktionen erarbeitet und eine detaillierteren Beschreibung der fünf Koordinationsfunktionen einschließlich der “High-level“-Geschäftsprozesse entwickelt. Außerdem wurden zusätzliche zukünftige Kooperationsbereiche evaluiert, welche einen zusätzlichen Nutzen für die nordische Kooperation liefern.

Einige potenzielle nordische RSCI-Modelle wurden untersucht und mithilfe von definierten Evaluationskriterien bewertet. Die beiden möglichen Zielmodelle wurden in Bezug auf die potenzielle Führungsstruktur und die Geschäftsorganisation weiter im Detail beschrieben. Ebenso wurde eine Ressourcenschätzung für diese beiden Modelle ausgearbeitet.

Der Bericht und die Empfehlungen der AG RSCI wurden der “Regional Group Nordic“ (RGN) präsentiert. Der Bericht war für die Geschäftsführer die Entscheidungsgrundlage, ein gemeinsames Büro der nordischen ÜNB zu gründen.

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