Workshop zum Netzgeschäft 4.0 für einen großen deutschen Verteilnetzbetreiber

Deutschland 2017

Darstellung der Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im operativen Netzgeschäft durch den Einzug der Digitalisierung in einem Workshop und Erarbeitung von Ansätzen zu strukturellen und personellen Weiterentwicklungen.

Die Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch. Die Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung, Digitalisierung und Autarkie prägen die Entwicklung. Für das Verteilnetz eines Verteilnetzbetreibers bedeutet eine starke Dezentralisierung hohe Volatilität der Lastflüsse, deren Auswirkungen wie Netzengpässe durch intelligente Steuerung beherrscht werden müssen – und das unter zunehmendem wettbewerblichen Druck. Das veränderte Aufgabenfeld erfordert eine Anpassung der strategischen Ausrichtung des Netzgeschäfts in struktureller und personeller Hinsicht.

Es ist das Ziel des Workshops, einen Überblick über den „state of the art“ im operativen Netzgeschäft zu geben und damit verbundene Effizienzpotenziale aufzuzeigen.

Folgende vier Bausteine bildeten die Grundlage für den Workshop:

  1. Heutige Prozesse im operativen Netzgeschäft und damit üblicherweise verbundene Ineffizienzen wurden erläutert.
  2. Zukünftige Anforderungen an das operative Netzgeschäft durch die Entwicklung der Energielandschaft werden dargestellt.
  3. State of the Art im operativen Netzgeschäft: Einzug der Digitalisierung in die operativen Prozesse und damit verbundene Effizienzpotenziale wurden aufgezeigt.
  4. Best practice in Asset Management Systemen: Werteorientierung im operativen Netzgeschäft und Effizienzgewinn durch ein Risikomanagementsystem.

Auf Basis dieser Bausteine wurden Ansätze zu notwendigen strukturellen und personellen Weiterentwicklungen im operativen Netzgeschäft im Rahmen des Workshops gemeinsam erarbeitet.


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