Konzeptionelle Ausgestaltung des Erzeugungsmanagements

In der Studie „Moderne Verteilernetze für Deutschland“ wurde aufgezeigt, dass in der Netzausbauplanung die gezielte Abregelung der Einspeisungen aus Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) für wenige Stunden des Jahres zugelassen werden sollte, um unverhältnismäßig hohe Kosten zu vermeiden. E.ON Deutschland möchte aktiv an der Diskussion zur Ausgestaltung teilnehmen und eine Vorreiterstellung in Bezug auf das Themengebiet in Deutschland einnehmen.

Im Rahmen dieser Studie sollen mögliche ordnungspolitische Ausgestaltungs- und netzspezifische Umsetzungsvarianten erarbeitet und deren Auswirkungen auf die E.ON Deutschland bewertet werden. Auf dieser Basis soll eine strategische Ausrichtung diesbezüglich erarbeitet und anschließend in den ordnungspolitischen Gestaltungsprozess kommunikativ eingespeist werden.

Zunächst werden mögliche Ausgestaltungs- und Umsetzungsvarianten von der Spitzenkappung entwickelt. Für ordnungspolitische Ausgestaltungen mit entsprechenden Freiheitsgraden werden konkrete netzspezifische Umsetzungen erarbeitet.

Die Diskussion der konkreten Ausgestaltungen zeigt erste Anknüpfungspunkte des Erzeugungsmanagements mit relevanten Bereichen des Netzbetreibers auf, beispielsweise Netzplanung und Netzbetrieb. Wirkungszusammenhänge werden systematisch ausgearbeitet und als Ergebnis die konkreten Einflüsse des Erzeugungsmanagements auf Netzplanung, Netzbetrieb, die Koordination mit dem Übertragungsnetzbetreiber, die regulatorische Bewertung sowie Netzentgelte dargestellt.

Auf Basis der Wirkungszusammenhänge werden die definierten konkreten Szenarien der Ausgestaltung und Umsetzung quantitativ bewertet. Eine quantitative Bewertung erfolgt sowohl im Hinblick auf die technischen als auch auf die finanziellen Auswirkungen des Erzeugungsmanagements.

Die quantitativen Ergebnisse werden genutzt, um die Grundlage für eine strategische Ausrichtung der E.ON Deutschland hinsichtlich des Erzeugungsmanagements zu erarbeiten. Dabei werden die technischen und finanziellen Einflüsse der Varianten evaluiert und die für E.ON Deutschland optimale Variante identifiziert. Die besonders relevanten Einflussfaktoren werden herausgestellt. Diese Erkenntnis wird konstruktiv in die politische Diskussion eingespeist.

Im Projekt wird ein Verständnis über die Wirkungszusammenhänge von Spitzenkappung in der Netzplanung erarbeitet. Aus der Menge aller im Projekt erarbeiteten Verteilnetzbetreiber-spezifischen Umsetzungsvarianten der Spitzenkappung wird durch quantitative Bewertungen die optimale Variante identifiziert. Auf dieser Basis wird eine strategische Ausrichtung zur Umsetzung der Spitzenkappung erarbeitet

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