Positionspapier zu Flexibilitätsmärkten

Der derzeitige Engpassmanagementprozess in Deutschland stützt sich auf kostenbasiertem Redispatch und der Einschränkung erneuerbarer Energien. Die Kosten belaufen sich derzeit auf rund 1,5 Milliarden Euro in Deutschland. Parallel fördert eine EU-Verordnung die Übernahme von marktbasierten Redispatch-Konzepten.

In Deutschland wurden mehrere Pilotprojekte gestartet, um die Einführung marktbasierter Ansätze zu erleichtern, die eine dezentrale Bereitstellung von Flexibilität ermöglichen – nicht nur von Generatoren, sondern auch von Lasten und Lagersystemen. Die Bundesregierung ist jedoch derzeit der Ansicht, dass solche marktbasierten Konzepte zu einer Zunahme unerwünschter strategischer Angebote und zu einer Abnahme des allgemeinen sozialen Wohlstands für die Verbraucher führen werden.

E-Bridge bewertete im Aufrage von NODES, einem unabhängigen Marktbetreiber für Flexibilitätsmärkte, die Vorteile von Flexibilitätsmärkten, verglich diese mit einem kostenbasierten Redispatch-Ansatz und diskutierte Risikominderungsstrategien anhand praktischer Beispiele unter Berücksichtigung strategischer Bieterrisiken. E-Bridge kam zu dem Schluss, dass ein marktorientierter Redispatch eine notwendige Ergänzung zum aktuellen deutschen Redispatch-Regime darstellt.

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