Risikomanagement: 5 von 5 Sternen für E-Bridge-Ansatz

Die wesernetz Bremen GmbH hat zusammen mit E-Bridge im Jahr 2019 ein Risikomanagementsystem im Rahmen des Asset Managements konzeptionell entwickelt und implementiert. Beim Review im September 2020 ergibt eine anonyme Befragung der Anwender des Prozesses „Die Einführung eines Risikomanagements war eine gute Entscheidung“ eine einhellige Zustimmung (5 von 5 möglichen Sternen).

Durch einen hohen Investitionsbedarf in allen Sparten bei gleichzeitig knappen Ressourcen – insbesondere im Tiefbaubereich – steht die wesernetz zunehmend vor der Herausforderung, neben der wirtschaftlich-regulatorischen Optimierung auch Risiken explizit bei Entscheidungen im Asset Management zu berücksichtigen. Zusammen mit E-Bridge wurde zunächst eine Analyse des bestehenden Asset Managements durchgeführt und am Standard der ISO55000 gespiegelt.

Als konkrete Maßnahme wurde der Aufbau eines Risikomanagementsystems beschlossen. Neben den Anforderungen Transparenz, objektive Vergleichbarkeit (auch zwischen den Sparten) und klare Verantwortlichkeiten zu schaffen, war eine effiziente und praktisch schnell anwendbare Lösung das Ziel. E-Bridge hat innerhalb von drei Monaten ihren Best Practice-Ansatz, in enger Abstimmung mit allen relevanten Stellen der wesernetz, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten und eine Implementierungs-Roadmap entwickelt. Unter anderem wurden Unternehmenswerte für die wesernetz als Grundlage zur Beurteilung der Risiken erarbeitet. Im Anschluss wurden die Prozesse ausdetailliert und dokumentiert, die Werkzeuge wie Risikoakzeptanzmatrix und Risikoregister entwickelt, Schnittstellen zu anderen Risikomanagementsystemen wie ISMS definiert, eine Pilotierung der Prozesse und Werkzeuge vorgenommen, flächendeckende Mitarbeiterschulungen durchgeführt und die Risikobewertung auf die bekannten TOP-Risiken angewendet. Die Implementierung wurde nach sechs Monaten abgeschlossen.

Seit Januar 2020 läuft das Risikomanagementsystem im Regelbetrieb. Etwa ein Dreivierteljahr später hat die wesernetz zusammen mit E-Bridge im Zuge des implementierten Plan-Do-Check-Act-Zyklus ein Review des Risikomanagementsystems durchgeführt. Dazu diente sowohl eine Onlineumfrage aller betroffenen Mitarbeitenden (vom „Risikomelder“ bis zum „Risikoprozessmanager“) als auch eine Analyse aus Managementperspektive. Über alle betroffenen Bereiche und Hierarchieebenen sind die Mitarbeitenden mit dem Risikomanagementsystem zufrieden:

  • Die Unternehmenswerte werden als multikriterielle Grundlage für Entscheidungen herangezogen.
  • Die Systematiken zur Analyse und Bewertung verbessern das Verständnis der Risiken bzgl. Fachlicher Zusammenhänge und möglicher Folgen.
  • Die Risikoakzeptanzmatrix ist hilfreich bei der praxistauglichen Priorisierung von Risiken.

Dennoch wurden konkrete Ansätze zur Verbesserung abgeleitet, wie beispielsweise noch eine stärkere Anpassung der Werkzeuge an die Bedürfnisse der Anwender, deutlichere Abgrenzung der zu meldenden Themen oder eine höhere Automatisierung im Prozess durch eine professionelle Softwarelösung. Die Konsequenz der Umsetzung von Entscheidungen aus dem Risikomanagement wird im Fokus des nächsten Reviews stehen, da nahezu alle der festgelegten Maßnahmen langfristig wirken, z.B. durch Anpassung einer Erneuerungsstrategie.

E-Bridge begleitet die wesernetz auch weiter als Sparringspartner beim Monitoring und der stetigen Weiterentwicklung des Risikomanagements.

 

Ergänzende Publikation:

„Werteorientiertes und riskobasiertes Asset Management für Netzbetreiber“ (Artikel ew, Heft 11/12 2019)

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