Zukunftsbild der Energielandschaft in Bayern 2030

Bayernwerk und E-Bridge haben gezeigt, dass durch eine Verknüpfung dezentraler Erzeugung und Last in ländlichen Gemeinden und Kleinstädten ein hoher Grad an regionaler Versorgung (Energie und Leistung) in Bayern erreicht werden kann (Flower.Power). Ebenso wurde gezeigt, dass auch Großstädte von Ihren umliegenden ländlichen Gemeinden zu großen Teilen mit elektrischer Energie versorgt werden können. Gleichzeitig stellt sich vor dem Hintergrund des Wandels von konventionellen Kraftwerken zu dezentralen dargebotsabhängigen Erzeugern die Frage nach der zukünftigen Versorgungssicherheit in Bayern. Durch den Hochlauf der Elektromobilität stellt sich die Frage, welchen Beitrag diese zur Versorgungssicherheit leisten kann. Insbesondere die hohe Flexibilität, welche auch durch die Möglichkeit des bidirektionalen Ladens gewährleistet wird, könnte einen signifikanten Effekt für die Versorgungssicherheit haben.

Auf dem aus bisherigen Flower.Power-Projekten bekannten Modell zur Simulierung der bayrischen Energielandschaft aufbauend, wurden die Auswirkungen von unterschiedlichen Fahrweisen der E-PKW und Kleinspeicher untersucht. Insbesondere lag der Fokus auf dem Grad der möglichen Eigenversorgung und der Reduzierung der maximalen auslegungsrelevanten Last. Im Anschluss wurde die Auswirkung dieser optimierten Fahrweise der E-PKW und Kleinspeicher auf die Versorgungssicherheit in Bayern untersucht.

Die Simulationen, für das Zieljahr 2030, haben gezeigt, dass bei einem netzdienlichen Einsatz von bidirektional ladenden E-PKW sowie Kleinspeichern eine signifikante Entlastung des Netzes erreicht werden kann. Eine damit einhergehende Erhöhung des Eigenverbrauchs in Bayern konnte jedoch nur in sehr geringem Maße erreicht werden. Insbesondere aufgrund der, im angenommenen Szenario für 2030, noch nicht ausreichenden Einspeisung aus EE-Anlagen konnte nur eine geringe Umverteilung dieser erneuerbaren Energie erreicht werden. Aufgrund der niedrigen Wirkungsgrade des bidirektionalen Ladens erhöhen sich hierbei auch die Speicherverluste stark.

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